5. Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft

Aufstellung zur Süddeutschen

Mit einem 3:1-Auftaktsieg gegen das A-Mädchen-Team des Dürkheimer HC starteten die amtierenden Bayerischen Meisterinnen der A-Mädchen in die Süddeutsche Hallenmeisterschaft in Bad Dürkheim. Es war die letzte Meisterschaft der ESV-Mädchen mit ihrem Traum-Trainerinnen-Team aus Natascha und Nora – die beiden waren im Übrigen, wie so oft in den letzten Jahren das einzige Frauen-Trainerteam bei wichtigen Meisterschaften. Die Mädels hatten sich viel vorgenommen und zeigten an dem Wochenende 10./11. Februar auch viel, spielerisch und kämpferische Glanzleistungen wechselten sich ab mit einer entscheidenden Schwächephase.

Und manchmal hängt eben alles an wenigen Minuten: 2 mal 12 Minuten gegen den physisch sehr fordernd auftretenden HC Ludwigsburg endeten im zweiten Spiel mit 0:4 gegen die ESV-Mädchen. Eine Niederlage, die zu hoch war, um noch das ersehnte Halbfinale zu erreichen. Dazu hätten die Mädels im anschließenden 3. Spiel an dem Tag das Team des sehr selbstbewussten SC Frankfurt 80 hoch schlagen müssen. Die ESV-Mädchen zeigten ein charakterlich starkes Spiel in dieser Partie, vom Torwart bis zum Sturm waren alle hochmotiviert und gut in Form, das Team holte

Angriff ist die beste Verteidigung I: Cosi
Angriff II: Julia

Rückstände zweimal auf und stürmte in der zweiten Halbzeit mit viel Druck gegen die Frankfurterinnen an, um doch noch einen Sieg zu erringen. Doch den Chancen folgten die Tore nicht, sie waren nicht zwingend genug, und am Ende gewann SC 80 nach einem Kontertor knapp mit 3:2. (Die Frankfurterinnen wurden am Ende Süddeutscher Vizemeister – sie unterlagen im Finale im Penalty Schießen mit 1:3 den Mädchen vom Mannheimer HC).

Teamkapitänin Paulina

Etwas ernüchtert, aber doch ihrer eigenen Stärken bewusst, zeigten die ESV Mädchen am zweiten Tag dann noch einmal, was in ihnen steckt. Zuerst bezwangen sie das Team des HTC Würzburg mit 2:0. Danach ging es gegen die TG Frankenthal. In diesem zweiten Platzierungsspiel kam die Offensive des ESV wieder stärker zur Geltung, am Ende stand ein 4:2 auf dem Konto der ESV-Mädels. Das bedeutete Platz 5 bei der Süddeutschen.

Ansprache und Dank an Natascha

Diese Meisterschaft war der vorerst letzte Einsatz des Traum-Trainerinnen-Teams mit Natascha und Nora beim ESV. die beiden hatten eineinhalb Jahre die A-Mädchen trainiert und davor zusammen einige der Spielerinnen schon bei den B-Mädchen sowie den C-Mädchen als Trainerinnen begleitet. Während Nora nahtlos in anderen Trainerkonstellationen weiterhin für  die Jugend bei ESV Hockey tätig sein wird, gönnt sich Natascha nach mehr als zwei Jahrzehnten als Spielerin und Trainerin für den ESV eine schöpferische Pause!

Letzte Ansagen: Natascha und ihre Mädels
One Trainerteam, one Dream: Natascha, Nora

Wir wünschen ihr alles Gute, viel Freude mit der Familie in der neu gewonnenen Freizeit und nicht zu viel Abstand vom Hockey – Betreuerinnen und viele Eltern der ESV Jugend hoffen nämlich sehr, dass sie wiederkommt – in welcher Rolle auch immer! Text: sb, Fotos: sts

Article written by Simone

Hockey-Mom im besten Alter, Lust am Sport, der Gemeinschaft und dem Elternhockey, laufstark und technikschwach