Cup zur Vahr 19./20. Oktober 2019 in Bremen

Am Freitag, den 18.10.19 um 14 Uhr am Münchner Hauptbahnhof („sportliche“ Uhrzeitfür die Schüler und auch alle Eltern) war es dann soweit: die Reise in das fast 600km entfernte Bremen ging los. Im Gepäck 10 hoch motivierte C Knaben :(Julius B., Anton B., Ruben K., Matteo L., Niklas P., Fabian R., Friedo R., Gustav S.,Oscar S., Gustav V.). Als Juniorcoach Niklas Beck. Katharina Sommer und ich als Betreuer.Der erste Blick auf die Anzeigetafel Gleis 19 lies meine doch leichte Nervosität ansteigen.Schon 20 Minuten Verspätung bei der Abreise. Die ersten 4 Stunden verbrachten die Jungs mit Hausaufgaben, Kartenspielen und natürlich auch mobilem Datenkonsum. Ein Thema,das uns ganz schön beschäftigt hat. Von einigen wurden allerdings auch Büchergelesen ! Toll!!! Die Quote war höher , als bei allen Erwachsenen im Zug ;-). Mit etwas Glück und Hilfe der deutschen Bahn erwischten wir trotz Verspätung und 1 Minute Umsteigezeit den Regionalzug von Hannover nach Bremen. In Bremen erwartete uns dann eine sehr herzliche und fröhliche Begrüßung der Gasteltern, die mit Willkommenschildern am Bahnhof warteten.Vielen Dank an die Organisatorin Natalie und alle Gasteltern !Für uns Betreuer brach ein entspannter Abend an mit dem gutem Gefühl die Mannschaft bestens untergebracht zu wissen. Der Cup zur Vahr beginnt. Fröhlich treffen die Jungs ein, sie übertrumpfen sich in ihren Schilderungen der Gastfamilien. Einer hat besser geschlafen, als der andere… Aber auch die Gastfamilien sind voller Lob !Es haben sich bereits kleine Freundschaften unter den Kindern gebildet. Es scheint daran auch nicht ́s zu ändern, dass das erste Spiel gleich gegen Bremens erste Mannschaft ist. Der verdiente Endstand 5:1 für den ESV wurde fair und sportlich genommen. Man hatte den Eindruck CzV war noch nicht ganz wach…da hatten wohl die Gäste besser geschlafen, als deren Gastgeber;-). Ich weiß nicht, wie Niklas das geschafft hat, aber ganz ohne ein Hallentraining war bereits dieses erste Spiel schön anzusehen und verfügte über viele wunderbare Spielzüge.Danke an dieser Stelle auch an Niklas Beck. Meinen großen Respekt, nicht nur als ziemlich souveräner Trainer, sondern auch als große Hilfe in der „Betreuung“ der Jungs. Zweites Spiel ESV gegen HC Delmenhorst 5:0.

 

Viele gelungene Pässe und harmonisches Zusammenspiel . Es läuft…Die Bremer C Knaben vom Club Van der Fahr beginnen den ESV anzufeuern ;-). Schließlich ein 7:0 gegen Hannover 78. Überlegen…schnelles Spiel.  In der Halle angekommen. Natürlich beste Laune. Es folgt ein gemeinsames Abendessen mit allen Kids und deren Gastfamilien den Organisatoren und uns. Alle wären gerne länger gesessen so gut und locker ist die Stimmung. Verständlicherweise sind alle Hockeyspieler ziemlich müde und fahren zufrieden mit ihrenGastfamilien nach „Hause“. Keine Spur von Heimweh ;-). Sie haben ihre „Wochenendeltern“in ́s Herz geschlossen…ich übrigens auch! Tag 2:Erstes Spiel ESV gegen Club zur Vahr 2. : 7:1. Sportlich , fair und voller Energie. Jetzt war es soweit, ich musste auch beim verdienten Gegentor jubeln. Den Pokal schon fast in den Händen galt es jetzt Blankenese zu besiegen. Schon deshalb, weil Bremen dadurch auf Platz 2 vorrücken konnte. Ein spannendes Spiel, man spürte die Aufgeregtheit der Jungs, aber auch den unglaublichen Willen, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Spielerisch sicher nicht mein „Lieblingsspiel“,aber es reichte. Ein 3:2 Sieg gegen Blankenese. Der Jubel war groß, sie waren stolz, aber nicht überheblich… Wie es mich „Hockeymutter“ gefreut hat !!! Klar, da ist sicher Luft nach oben und nicht alle sind mit ihren Topmannschaften angereist,aber der ESV hat meiner Meinung nach technisch überlegen gespielt, verdient gewonnen und es war richtig schön zuzusehen. Man könnte sich jetzt fragen, ob es in irgendeinem Verhältnis steht ca. 1000km zu fahren, um 120 Min Hockey zu spielen…Ich würde sagen ja !!! Organisation und Gastfreundschaft waren toll. (Verbesserungsvorschläge des Spielplansfür „Weitreisende“ wurden dankend angenommen, sowie Ideen zur Überbrückung der Wartezeiten). Für mich war es traumhaft zu beobachten , wie die Jungs untereinander agiert haben. Da war wirklich eine Mannschaft am Start, nicht nur während des Spieles…Ein Erlebnis! Außerdem bin ich davon überzeugt, dass jeder dieser Jungs alle elektronischen devices in die Ecke legen würde um Hockey zu spielen. Der Spaß am Sport und die Liebe zum Hockey waren zu spüren. Das war meine größte Freude! Ich würde es wieder tun;-).

 

BP/K

Article written by ann