Eine starke Zwischenrunde zur Deutschen

Die A-Mädchen des ESV haben nach dem Bayerischen Meistertitel am am 14. und 15. Oktober die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft im pfälzischen Frankenthal absolviert.

Aufstellung zur Zwischenrunde in den neuen weißen Trikots
Aufbau im Mittelfeld, zweite Partie am Sonntag

Das Team, das ohne drei Stammspielerinnen auskommen musste, kämpfte bravourös, zunächst am Samstag gegen den HC Ludwigsburg. Nach einer nervösen Anfangsphase, die die Ludwigsburger zum 1:0 und später 2:0 nutzen, verkürzte der ESV zunächst auf 1:2. In der zweiten Halbzeit waren die ESV-Mädels zeitweise sehr nah am Ausgleich dran – und fingen sich dann in der Endphase einen Konter zum 1:3.

Am Sonntag ging es dann im Platzierungsspiel gegen die Gastgeber der TG Frankenthal. In einer teils sehr emotionalen und von schnellen Schlagabtauschen geprägten Partie fingen die ESV-Mädels in der ersten Hälfte zwei etwas umstrittene und vor allem unglückliche Tore.

Einlaufen im Oktobernebel

Auch hier befreiten sie sich im Laufe der Partie und erzielten den Anschluss. Der Endstand lautete dann ebenfalls 1:3, nachdem der ESV die letzten zehn Minuten voll auf Offensive setzte, und dann wie schon tags zuvor am Ende ein Kontertor einfingen. Über die gesamte Partie gesehen war der Sieg der Gastgeber verdient.

Relativ überlegen entschied das Team von Uhlenhorst Mülheim am Sonntag dann die Zwischenrunde für sich. Sie setzten sich im Finalspiel mit 3:0 gegen Ludwigsburg durch und lösten sich damit das Ticket für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft ihrer Altersklasse.

Die Mädchen des ESV sind bei diesem Turnier physisch an ihre Grenzen gegangen und haben den Verein toll

Fachsimpeln unter Trainern: Natascha und Roger

repräsentiert. Mit der Qualifikation für diese Zwischenrunde gehören sie in ihrer Altersklasse zu den 16 besten Teams in Deutschland. ,,Wir sind stolz auf die Mädels, ihren Teamgeist und ihr Auftreten am Platz. Jede Spielerin hat in den Spielen ihr Bestes gegeben“, waren sich die Trainerinnen Natascha und Nora nach den Spielen einig. Hockeytechnisch resümierte Natascha dann: ,,Das erste Spiel gegen Ludwigsburg hätten wir mit ein wenig Glück packen können, die Chancen waren da.“ Die Mädchen hatten jedoch in dieser Kombination noch nie ein Turnier oder eine Ligapartie zusammengespielt.  Daher meinte sie: ,,Im Falle eines Finales wäre es gegen die sehr sprint- und kombinationsstarken Mülheimer Mädchen für uns in jedem Fall sehr, sehr schwer geworden.“ Zur Erinnerung: Beim Pfingstturnier in Mülheim, den Uhlen Open, hatten die ESV-Mädchen mit 0:1 im Finale gegen die Uhlenhorster verloren.

Das Team der Zwischenrunde zur DM der A-Mädchen

Die drei A-Mädchen des ESV, die an dem Wochenende in Frankenthal fehlten, haben einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet, dass das Team der wjB, das zeitgleich die Zwischenrunde in Rüsselsheim absolvierte, nun zu den besten vier Teams in Deutschland zählt (zum Artikel) und am dritten Oktoberwochenende in Wiesbaden zur Finalrunde zur Deutschen Meisterschaft antritt – ein Novum für den ESV. sb

Article written by Simone

Hockey-Mom im besten Alter, Lust am Sport, der Gemeinschaft und dem Elternhockey, laufstark und technikschwach