Mini-Kracher

Neues Jahr, neues Glück – und am besten gleich zeigen, dass man es drauf hat: Nach diesem Motto verfuhren die Minis des ESV bei ihrem Heimturnier, dem Dreikönigsturnier, das traditionell immer um oder nach Heilig Drei König in der schönen Dreifachhalle des ESV ausgespielt wird.

Dass man ein ,,schlechter´´ Gastgeber ist, wenn man als Ausrichter sein eigenes Turnier gewinnt, wissen die fünf- und 6-jährigen ESV-Minis im Zweifel noch gar nicht. Macht auch nichts, schließlich sollen sie sich aufs Tore schießen konzentrieren und Spaß haben. Einfach echte Mini-Kracher sein eben.

Und das waren sie – und wie: Ungeschlagen und mit sehr vielen Toren konnte sich das von Co-Trainer Stefan betreute ESV-Team – bestehend aus Anton, Alexander, Greta, Tova, Quentin, Victor, Leonard und Jan – bei einem starken Auftritt den Siegerpokal 2017 sichern.

Dabei war das erste Spiel der ESV-Minis gegen die Grashoppers aus Höhenkirchen das spannenste Spiel des Tages. Nach einem 0:1 Rückstand gingen die ESV-Minis mit 3:1 in Führung, bevor die Gegner sich besannen, wieder stärker wurden und dann sogar noch zum 3:3 ausgleichen konnten. Aber ein ESV-Mini in heimischer Halle ist eben etwas Besonderes, und da muss man ab und zu mit einem Treffer kurz Schluss eines Spiel rechnen –  wie natürlich auch geschehen. Aus die Maus, Planung Richtung Gruppensieg – da können sie noch so niedlich an ihrem riesen Mundschutz vorbeiggrinsen, die Minis, sie haben es allesamt faustdick hinter den Ohren.

Mit einem deutlichen 6:1 Sieg im zweiten Spiel gegen den SV Böblingen sicherten sich die ESV-Minis dann als Gruppensieger den Finaleinzug.

Und auch diesen Fight gegen Rot-Weiß München konnten die ESV-Minis dann klar für sich entscheiden – wenn auch in Anbetracht phasenweiser ausgeglichener Spielanteile, vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch – mit 6:2 ging die Partie an den ESV.

Der Jubel über 16 (!) erzielte Treffer und den gewonnenen Siegerpokal war auch bei den zahlreich anwesenden Eltern und Angehörigen riesengroß. Von Co-Trainer Stefan gab es lobende Worte nicht nur für den guten Torabschluss, sondern insbesondere für die geschlossene Mannschaftsleistung, die gute Raumaufteilung – nicht alle auf einem Haufen! – und das gute Zuspiel während der einzelnen Partien. Das hört sich leicht an, aber ist für ballverrückte Minis mit Torinstikt ganz schön schwer, dauernd abzugeben, zu passen, sich ab und zu auch zu gedulden und auf die Anweistungen des Trainers zu hören. ,,Wir wollen doch nur Hockey spielen“, sagt einer, ein anderes Mädchen zuckt mit den Schultern auf die Frage, wie denn die Taktik fürs nächste Spiel sei.

Egal, alles richtig gemacht, gewonnen, viel gelernt – was will Mann mehr! DKT lm/sb

Article written by Simone

Hockey-Mom im besten Alter, Lust am Sport, der Gemeinschaft und dem Elternhockey, laufstark und technikschwach