Beiträge über den DJP

Der ESV überzeugt als Turnier-Ausrichter
Der Deutsche Jugendpokal hat seine ersten Sieger: Bei der weiblichen Jugend B heißt die Siegermannschaft Rheydter SV, bei der männlichen Jugend B konnte sich der Marienburger SC durchsetzen. Die Rheydter Mädchen setzten sich imPlatzierungsspiel mit 4:0 gegen den HC Schweinfurt durch. Und die B-Jugendlichen aus Marienburg siegten 3:1 gegen die SSG Bensheim. Dabei waren die Marienburger gleich in den ersten Minuten mit 0:1 ins Hintertreffen geraten, was die Spannung auf der mit gut 200 Zuschauern gefüllten Anlage des ESV steigen ließ. Am Ende holte sich der MSC  verdient den erstmals ausgespielten Jugendpokal.

Ein weiterer Sieger stand am Sonntagnachmittag ebenfalls fest: Es ist der Ausrichter ESV München.
Zwar mussten die B-Jugendlichen des Heimvereins krankheitsbedingt viele  Ausfälle verkraften und vier Niederlagen einstecken. Dafür konnten fünf
nachnominierte A-Knaben im Team an diesem Wochenende zum ersten Mal in ihrem Hockeyleben Turniererfahrung auf nationaler Ebene sammeln, eine Chance, die man in so jungen Jahren selten bekommt. Der Altersunterschied zu den Gegnern betrug für die Jüngsten ESVler allerdings bis zu vier Jahren.
Dafür gab es viel Lob und Dank für das Team der Organisatoren rund um die ESV-Jugendleiterin Pia Kraske und die Jungenbeauftragte Claudia
Scheiner. Auch ESV-Präsident Ansgar Ruggaber wirkte wie ein Hansdampf in allen Gassen. ,,Ich habe von allen Seiten nur Lob gehört, sowohl Teams als auch Offizielle waren begeistert. Das war ein toller Einstand für dieses neue Format“, schrieb etwa Wibke Weisel, die Jugendsekretärin des Deutschen Hockey-Bundes in Mönchengladbach in einem Bedankungsschreiben des Verbandes.

Besonders gut an kam die Players Night am Samstagabend im Restaurant der benachbarten ESV-Tennisanlage. 170 Teilnehmer und Funktionäre,
eingeladen von der Stadt München, freuten sich über die Künste von Grillmeister Rüdiger Scholz. Und am Sonntag hatte sogar der Wettergott Erbarmen und sandte die Sonne, nach einem bitterkalten ersten Turniertag am Samstag, als erstmals die neuen ESV-Fleece-Decken zum Einsatz
kamen. Manche der Teilnehmer hätten den Pokal wohl gerne zwei Wochen vorverlegt und wären noch lieber zur Wies`nzeit nach München g kommen. Aber auch das hatte die Turnierleitung bei der Vorbereitung berücksichtigt: Als Gastgeschenke des Vereins gab es bei der Siegerehrung Wies`n-Herzen WiesNHerz_DJPaus Lebkuchen mit der Aufschrift ,,Deutscher Jugendpokal“. Und spätestens nach der Aufführung der ESV-Cheerleader zwischen den Platzierungsspielen am Sonntag fühlte sich so mancher Gast auf der modernen Kunstrasenanlage im Nymphenburger Sportpark ohnehin wie auf einem kleinen Volksfest. ,,Wir sind schon gespannt, wo der Deutsche Jugendpokal 2014 stattfindet. Unsere B-Jugendlichen kommen jedenfalls gerne“, sagt Jugendleiterin Pia Kraske. Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichteten zuletzt, dass Kraske sich und ihre Familie bereits zu einem Cheerleader-Kurs angemeldet hat, um auch im nächsten Jahr für gute Stimmung sorgen zu können. Bis Redaktionsschluss war allerdings keine abschließende Auskunft darüber zu bekommen, wann das Debüt der Kraske-Sisters stattfinden wird. Die blau-weißen ESV-Röckchen und Puschel
bastelt zurzeit – na? Präsident Ruggaber. sb

Spielergebnisse gibt es auf der Website des Deutschen Hockeybunds

Ankündigung des DJP: Beitrag vom 2. Oktober 2013

Deutscher Jugendpokal 2013Zum ersten Mal wird in diesem Jahr am 12./13.10. die Endrunde des Deutschen Jugendpokals in der Altersklasse der weiblichen und männlichen Jugend B ausgespielt. Es gibt  zwei Endrunden, eine in Süddeutschland beim ESV und und eine in Norddeutschland beim SV Bergstedt. Die Ausrichtung für den  weiblichen und den männlichen Bereich erfolgt gemeinsam auf einer Anlage.
Mit dem Deutschen Jugendpokal sollen  die Zweiten Ligen im Jugend-Hockeysport eine besondere Beachtung finden und die Altersklasse, in der  typischerweise viele Jugendliche sich vom Sport abwenden,  berücksichtigt werden.
Dass der Jugendpokal in München ausgespielt wird,  hat auch und gerade vor dem Hintergrund, dass die Stadt München nunmehr ein Hockey-Leistungszentrum bekommt, eine besondere Bedeutung. Die Stadt München unterstützt daher finanziell die von unserer Abteilung veranstaltete Players‘ Night am Samstag Abend: Das Essen ist für alle Teilnehmer des Pokals kostenlos.
Wir werden ca. 150 Spieler und Spielerinnen als Gäste begrüßen dürfen und nicht nur nach den Richtlinien des DHB soll diese Premierenveranstaltung, die am Freitag, den 11. Oktober beginnt und am Sonntag Nachmittag endet, für alle ein unvergessliches Ereignis bleiben.PK

Interview mit dem Trainer des ESV: Beitrag vom 1. Oktober 2013

Interview mit B-Jugend-Trainer Till Nesseler zum Deutschen Jugendpokal
Mannschaften aus der halben Republik kommen zum ESV, um den Deutschen Jugendpokal auszuspielen. Ist das für einen Trainer Routine oder kommt da auch ein bisschen Lampenfieber auf?

Till Nesseler: In die Mannschaft kommt langsam ein bisschen Aufregung rein. Aber das ist gut so, das spornt auch an. Die meisten der etwa 18 Spieler im Kader spielen das erste Mal um eine deutschlandweite Trophäe. Zudem haben wir zur Verstärkung auch fünf A-Knaben dabei, die so etwas noch nie mitgespielt haben. Natürlich ist es auch für mich als Trainer immer wieder etwas besonderes, solche Turniere zu spielen. Da prickelt es schon ganz anders als bei einem ,,normalen“ Spieltag.
Welche Erwartungen hast Du persönlich an das Turnier und welche habt ihr für die Mannschaft?
Nesseler: Es ist wichtig, dass die Mannschaft Erfahrung sammelt und Spaß an dem Turnier hat. Es gibt von mir keine Platzierungsvorgabe oder ähnliches. Ich will keinen Druck aufbauen, den macht sich die Mannschaft schon selber. Wichtig ist, dass die Jungs gegen halbwegs gleich gute Gegner spielen werden. Das bringt uns als Mannschaft voran und wir werden sicher einige gute Spiele erleben.
Hast Du auch selbst als Jugendlicher schon mal ein solches Turnier mitgespielt?
Nesseler: Ich habe schon einmal um den Pokal mitgespielt, aber zu meiner Zeit als Jugendlicher wurde der Pokal nur auf Länderebene, nicht auf Bundesebene ausgespielt. Zudem war ich als junger Trainer später in Leverkusen bei Deutschen Meisterschaften dabei. War immer alles sehr spannend!
Bei dem Turnier spielen die sogenannten Verbandsligisten. Die Oberligisten, also die Spielklasse darüber, haben ein eigenes Turnier beziehungsweise spielen um Meisterehren. Welche Unterschiede gibt es denn leistungsmäßig zwischen diesen beiden Ligen?
Nesseler: Die Oberliga zielt in den Leistungssport hinein, die Verbandsliga bedient mehr den Breitensport. Beides möchte die ESV-Hockeyabteilung unter ihrem Dach vereinen. Und für einzelne Spieler ist der Übergang je nach Leistung und Zeitbudget jederzeit möglich.
Wie erkennt man denn als Trainer, ob ein Jugendlicher eher breitensportlich interessiert ist oder auch in den Spitzensport passt?
Nesseler: Talent, Athletik, Ausdauer. Aber das Entscheidende ist am Ende meist die Einstellung und das Engagement an. Will der Jugendliche mehr machen, will er oder sie richtig trainieren? Gerade im Teenageralter, so ab 15 Jahren, entscheidet sich meist, ob man mit seinem Sport nochmal richtig durchstarten möchte oder seine Interessen lieber breiter fächert.
Und wie ist Dein Tipp, wer kommt ins Finale um den Hockeypokal?
Nesseler: Ich kenne die anderen Mannschaften nicht. Der Pokal wird ja auch zum ersten Mal ausgespielt. Generell kann ich sagen, dass Mannschaften aus dem Hamburger und dem Kölner Raum traditionell zu den stärksten gehören. Die spielen ja die Nordrunde in Bergstedt. Im süddeutschen Raum sind die Nürnberger tendenziell besonders stark, auch die Mannheimer inzwischen. Aber ich möchte keine Wette abgeben, weil es ja immer auf das Engagement der Jugendlichen in der einzelnen Mannschaft ankommt, weniger auf den Ruf des jeweiligen Verbandes oder Vereins. Auf dem Platz ist wichtig, nicht die Statistik! Sb

Teilnehmer des DJP 

Weibliche Jugend HC Schweinfurt  –   Rheydter SV  –   SSG Bensheim

Männliche Jugend ESV München  –   ASV München  –   SSG Bensheim  –   Marienburger SC


SSG Bensheim

Olivia Bauer, Victoria Bitsch, Lina Büttner, Ann-Sophie Daum, Doro Dreizler, Carlotta Eckhardt, Ina Jetter, Kim Jetter, Merle Knobloch, Chiara Koblischke, Annik Lammers, Lea Marocco, Lea Martin, Sarah Schulz, Johanna Trumpf, Judit Weisenstein

HC Schweinfurt

Stehend von links: Laura Schmitt, Nathalie Back, Jorid Schätzlein, Valerie Eckart, Paula Hummel, Lisa Fischer, Antonia Bandorf, Natalie Huhn, Victoria Nippert, Fiorella Röder, Johanna Griff, Clarissa Söllner, Betreuerin Sibylle Ebner, Kira Kurzawski, Trainer Florian Schmitt. Vorne von links: Monja Liebl, Anika Weber

Rheydter Spielverein

Rheydter_Spielverein_wJB Imke Bradtmöller Nr. 33, Katrin Brüggemann Nr. 5, Greta Buchta Nr. 17, Laura Cholewa Nr. 29,  Anna Froneberg Nr. 30, Lena Froneberg Nr. 36,  Annika Günther Nr. 28, Julia Jungbluth Nr. 8, Marisa Kamp Nr. 18, Jana Langen Nr .3, Hannah Mäurer Nr. 31, Paula Röhrs Nr. 16, Katharina Schäfer TW, Corinna Schiffer Nr. 10, Nina Starck Nr. 9,  Pauline Wittig Nr. 27

ASV München

Tim Peter (TW 97), Neno Schmidt (7), Ottmann, Nini (31), Leon Heller (C 25), Leon Jakob (10), Michi Oberdörster (28), Vali Schlor (37), Felix Wanzeck (11), Alex Maier (9), Maxi Braun (14), Filippo Sticher (3), Luci Hauptmann (26), Patrick Haft (20), Consti Ronning (8), Jan Peter (15), Trainer: Nina Schanninger, Flocke Roltsch, Betreuer: Franky Peter

SSG Bensheim

Pierce Springer, Flo Krupa, Til Petermann, Timon Seegers, Johannes Klecker, Finn Beckmann, Noah Adlfinger, Quint Springer, Linus Liebeton, Vicco von Lehsten, Simon Meuser, Max Homilius, Daniel Schulz, Luca Lohmann, Daniel Schachner, Simon Klemenz

ESV München

Luis Ballauf (70), Richard Busch (69), Florian Gensthaler (4), Sami Koplin (88), Hans Kraske (22), Nikolai Krümpelmann (44), Johnathan Mengedoth (97), Jonas Pahl (55), Philipp Passow (20), Wolfgang Rugel (53), Jona Ruggaber (2), Moritz Ruile (75), Philipp Salb (1), Felix Wagner (10), Florian Westermann (14), Peter Winkler (80)

MSC Marienburg Sportclub Köln MSC Marienburg Sportsclub Köln mJB

 

Hintere Reihe von rechts nach links: Johannes Eßlinger (4), Fabian Steingans (1, TW), Robert Nieuwenhujisen (1 TW),  Dominique Paul (10), Jarek Ecke (8), Jouke Fleege, Jakob Sammer (2), Jan Ridder (11), Maximilian Groth, Malte Hirtz (19), Alexander Müller (21)
Vordere Reihe von rechts nach links: Jan Möller, Nils Wollbrink (30), Niklas Möller, Max Siegburg(15), Max von Nathusius (16), Felix Wierlemann (13)

 

Article written by pia