Ein neu formiertes Team – Saisonbericht 2014/2015

Nach dem Abschied einer Handvoll langjähriger ESV-Spieler zum Ende der letzten Feldsaison stand die 2. Herrenmannschaft in der 2. Verbandsliga vor einem großen Umbruch.

Es erfolgte eine organisatorische Neuaufstellung: Die Taktik-Betreuung übernahm zum Saisonstart der routinierte Innenverteidiger Roger. In Einzelfällen coachte der Mittelfeldmotor Sebastian Winter. Martin Luce wurde als neuer Kapitän benannt. Für die kompetente Betreuung der Mannschaft konnte Claudia Schreiner gewonnen werden. Ergänzend tritt Radlbauer, eines der größten Fahrradhandelsunternehmen Deutschlands, nun als Trikotsponsor auf. Die Trainingseinheiten erfolgten bei Dirk Wagner mit der 1. Herrenmannschaft. Dieses breite Engagement bildete die Grundlage für eine erfolgreiche Saison 2014/15.

Die neu formierte 2. Herren des ESV
Die neu formierte 2. Herren des ESV

 

Den Zacken schneller
Den Zacken schneller

     

Über die gesamte Spielzeit ergab sich ein verlässliches Kernteam und eine stets positive Stimmung in der Mannschaft. Dies war dem Engagement der Spieler zu verdanken, welche trotz Familie oder anderweitiger Hobbies, sich immer wieder die Zeit genommen haben, an den Sonntagen am Platz zu stehen. Der Dank gilt in großem Ausmaß auch den ehemaligen Elternhockey-Spielern, welche sich nun zu recht „Herrenspieler“ nennen dürfen: Christian Scherb, Jamie Warwick und Frank Sambeth (welcher im vorletzten Saisonspiel sein erstes Herrentor erzielt). Aber auch die aufsteigenden A-Jugendlichen, denen bei uns großzügig Spielzeit gewährt

Taktikbesprechung mit Roger
Taktikbesprechung mit Roger

wird, haben uns immer wieder mit ihrer Laufstärke weitergeholfen. Leider verlassen uns gerade die jungen Spieler seit Jahren immer wieder umgehend Richtung 1. Herren-Mannschaft.

Team der Generationen
Team der Generationen

Damit steht auch die Antwort auf die Frage, warum es weiterhin eine zweite Herrenmannschaft im ESV geben muss. Hier dürfen erste Erfahrungen hinsichtlich Schnelligkeit und Härte im Erwachsenenbereich gesammelt werden, ohne größeren Druck und unter Anleitung der nicht mehr ganz so schnellen, nicht mehr ganz so ausdauernden, etwas in die Jahre gekommenen Herrenspieler. Zudem stehen die jungen Spieler vor der Entscheidung, auf welchem Leistungsniveau sie den Hockey-Sport in den Folgejahren ausüben wollen.

Die 2. Mannschaft ist ein wichtiger Pool für etwas weniger ambitionierte Herren, für Elternhockey-Spieler mit Entwicklungsziel und für solche Ü40-Spieler, deren Fitness noch locker mit den Jüngeren mithalten kann. Nicht zuletzt bildet das Team eine kleine Startrampe für die 1. Mannschaft.

Martin Luce & Vinzenz Zehmisch

 

Article written by Simone

Hockey-Mom im besten Alter, Lust am Sport, der Gemeinschaft und dem Elternhockey, laufstark und technikschwach