Sport, Spaß, Hockey mit den Ladies

Sie spielen erst seit wenigen Spieltagen zusammen, ein harter Kern aus ehemaligen Damen-1-Spielerinnen, jungen Nachwuchstalenten aus der stark gewachsenen ESV-Jugend, und ein paar Damen aus dem Elternhockey, die unterstützen, wenn es personell eng wird: Die Rede ist von der 2. Damenmannschaft des ESV. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gibt es die Ladies – und sie haben Spaß!

Es geht erstmal nicht nur ums Gewinnen – daran arbeiten die Damen noch mit den Coaches Roger, Dirk und Ruperto abwechselnd. Es geht darum, zusammenzufinden und ein gutes Team zu formen, das Sprungbrett und Breitensport-Team in einem sein soll. ,,Eine gute und erfrischende Mischung aus älteren und jüngeren Spielerinnen, die mit viel Spaß und Freude auf dem Platz zusammen Gas geben, das ist das Ziel´´, formuliert Damentrainer Roger das Ziel für die Damen 2 in dieser allerersten Saison.

Nach den ersten Partien gegen HC Wacker 2, den Damen aus Grünwald sowie MSC 3 und dessen neu formiertem Zweitclub SCM mussten die Mädels viel Leergeld bezahlen – und einige Tore kassieren. Ende Mai dann, bei Bruthitze stand ein Kader aus 16 Spielerinnen auf dem ESV-Platz und läutete die Wende ein. Beim 0:1 gegen die zweite Mannschaft des ASV verkauften sich die Mädels teuer – bloß der Torerfolg wollte sich noch nicht einstellen. Die ASV-Torhüterin hielt alles, was in den zwei Halbzeiten auf ihren Kasten kam, und das war mit zunehmender Spieldauer eine ganze Menge.

Der ASV hatte drei bis vier Chancen – und erzielte ein Kullertor! Die ESV-Damen drückten vor allem in der zweiten Halbzeit auf den Erfolg, drängten die ASVlerinnen in ihre Spielhälfte, fanden aber im abwehrstarken und vielstöckigen Schusskreis der Gegnerinnen selten zu klaren Torschüssen.

Für die nächsten Spiele bis zum Saisonende im Juli haben sich die Damen 2, die von Sportwartin Tine Abegg betreut werden, deshalb zu aller Erst vorgenommen, die Torchancen besser zu verwerten. Zweite Vorgabe: Weiter Spaß haben, es geht um die sportliche Freude am Hockeyspiel, den Spaß an der Fitness und Bewegung und dem Privileg, eine der schönsten Teamsportarten für Damen schlechthin betreiben zu dürfen. Und, ganz wichtig: Um die Nachwuchsarbeit für die Damen 1.

Jede Spielerin, die beim zweiten Damenteam auffällt, soll die Chance bekommen, das Team 1 bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, in der nächsthöheren Oberliga eine gute Figur zu machen. sb

Article written by axel