WJB Turniersieger beim Leistungsturnier des Bremer HC

Hoch in den Norden ging es am letzten Ferienwochenende für zwölf wJB-Mädchen, ihren Trainer Dirk und die Co-Trainer Kai und Max – Ziel war das mit 14 Mannschaften hochkarätig besetzte Turnier beim Bremer HC: vier Hamburger Mannschaften (Alster, Flottbek, Klipper, HTHC), zwei Berliner (Tusli und BW-Berlin), RW Köln, Essen TuF, TSV Mannheim, Dürkheim, eine holländische Mannschaft HIC, DTV Hannover sowie der Gastgeber und der ESV München waren am Start.

Schon bei einem Freundschaftsspiel gegen Dürkheim am Freitagabend testeten die Mädchen die BHC-Halle.
Lang war der Samstag in der Halle (10-20 Uhr), aber mit drei gewonnenen Spielen, jeweils 2:1 gegen Großflottbek und den Harvestehuder HC sowie einem 3:1 gegen den amtierenden deutschen Hallenmeister der Mädchen A, TuS Lichterfelde, konnten die Mädchen zufrieden in die Tram steigen und zu ihrem Hotel in Hauptbahnhofnähe fahren. Für einen Stadtrundgang war es zu spät,  aber in der schicken „Döner-Bude“ am HBF fand dann doch jeder sein „Seelenfutter“.
Am Sonntag ging es um 11 Uhr gegen den Gastgeber Bremer HC – ein Sieg oder Unentschieden musste her, um den ersten Gruppenplatz zu verteidigen. „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“ – 2:2 hieß das Endergebnis. Zwei starke Konter der Bremerinnen in einem sonst vom ESV dominierten Spiel brachten die beiden Gegentore ein. Nun hieß es wieder warten, um dann kurz vor 15 Uhr im Finale gegen den Club an der Alster anzutreten, der sich den ersten Platz in der Gruppe 2 ohne Punktverlust gesichert hatte.
Druckvoll und offensiv begannen beide Mannschaften, jeder wollte hier als Sieger vom Feld gehen. Dem ESV gelang das Führungstor, doch kaum zwei Minuten später setzte es den Ausgleich; beide Tore wurden aus dem Spiel heraus schön erzielt. Die beiden weiteren Tore zum 2:2 Endstand fielen jeweils nach Ecken, ebenfalls nur knapp zwei Minuten nacheinander. Ganz am Ende der Spielzeit wurde es noch einmal hektisch, sowohl der ESV als auch Alster holten eine weitere Ecke, die aber nichts Zählbares einbrachten.
Penalty-Schießen – Nervenkitzel –, und auch jetzt war alles ganz knapp! Weder die ESV-Mädchen noch Alster konnten ihre beiden ersten Penaltys verwandeln, erst der dritte Schuss saß  – auf beiden Seiten. Nun ging es ins 1 gegen 1! Und wieder einmal hielten die ESV-Nerven! Turniersieger!

Trainer Dirk zeigte sich sehr zufrieden: „Wir konnten viele technische und taktische Varianten einstudieren und gerade am Sonntag in den beiden Spielen dies auch sehr gut umsetzen. Kleinigkeiten gibt es noch zu verbessern, aber dafür haben wir in den nächsten Trainingseinheiten und Punktspielen noch Zeit zur Verbesserung.“

 

Kaum Zeit blieb für die Siegerehrung und zum Duschen – der ICE wartet schließlich nicht. Schnell noch ein Mannschaftsfoto mit Trophäe vor dem Bremer Hauptbahnhof und ab in den Zug . Erst um kurz vor 23 Uhr landeten die müden „Kriegerinnen“ wieder in München und ließen sich so gar keine Vorfreude anmerken, dass am nächsten Tag die Schule wieder begann … mcs

Article written by margit